Das Rosensteinviertel ist ein Stadtquartier im Zentrum der Stadt Stuttgart. Der Bezirk ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die durch Brachlandgebiete, aufgegebene Infrastruktur der Bahn und in Betrieb befindliche Bahngleise voneinander getrennt sind. Gegenwärtig leben 7.000 Menschen in dem Gebiet und knapp 10.000 Menschen arbeiten dort.
Im Zuge eines umfangreichen Stadtumbauprojekts mit der Bezeichnung Stuttgart 21 werden sechzig Hektar des Rosensteingebietes maßgebliche Veränderungen erfahren. Ein Teil des Geländes, auf dem sich gegenwärtig Bahngleise befinden, wird als neues Stadtgebiet entwickelt:
Die Hochschule für Technik Stuttgart arbeitet im Zuge des Stadtumbauprojekts Rosensteinviertel mit der Planungsabteilung der Stadt Stuttgart und der Abteilung für Landvermessung beim Testen des 3D-Beteiligungstools zusammen.
Eine Webseite (in deutscher Sprache) wurde ins Internet gestellt, um weitere Informationen über die Entwicklungspläne und das Beteiligungstool bereit zu stellen.
Die Sanierung/der Umbau des Rosensteinviertels wird während der Bauphase Auswirkungen auf die Anwohner und die dort arbeitende Bevölkerung haben, weil für den Abtransport des Tunnelaushubs ein hohes Lkw-Verkehrsaufkommen erforderlich sein wird. Das Centre Scientifique et Technique du Bâtiment (CSTB) hat die potenzielle Lärmbelästigung durch den Baustellenverkehr untersucht. Die Ergebnisse des Lärmsimulationsmodells werden in das Beteiligungstool mit aufgenommen werden und somit als Bestandteil des beteiligungsprozesses verfügbar gemacht. Diese Maßnahme soll den Betroffenen helfen, die mit der Entwicklung verbundenen Lärmbelastungsen einschätzen und beurteilen zu können.